Human Intelligence: Führung neu denken mit Marco Schlimpert
Shownotes
Was passiert, wenn Führung nicht mehr nur auf Zahlen, Daten und Fakten basiert – sondern auf echter menschlicher Intuition?
Auf der Frankfurter Buchmesse sprechen wir mit Marco Schlimpert über neue Wege der Unternehmensführung, über Mut, Bauchgefühl und die Kraft der Intuition in einer zunehmend komplexen Welt. Noch bevor sein Buch im Mentoren-Media-Verlag erscheint, gibt Marco exklusive Einblicke in sein Herzensthema: Human Intelligence – und warum Führung heute neu gedacht werden muss.
Im Gespräch geht es um:
Leadership jenseits klassischer Managementsysteme
Intuition als unterschätzte Entscheidungsgrundlage
komplexe vs. komplizierte Systeme in Wirtschaft und Organisationen
systemische Aufstellungen als strategisches Werkzeug
warum Zuhören oft wirksamer ist als Kontrolle
Ein Talk voller Tiefe, Praxisbeispiele und Perspektiven, der zeigt: Die Zukunft erfolgreicher Unternehmen ist menschlich, mutig – und intuitiv.
🎧 Eine Episode für Unternehmer:innen, Führungskräfte und alle, die spüren, dass es auch anders geht.
Transkript anzeigen
00:00:00: Marco Schlimpert war zu Gast, im Stand des Mentoren-Media-Verlags, auf der Frankfurter Buchmesse.
00:00:06: Wir haben über ein Buch gesprochen, das in diesem Jahr, im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr.
00:00:34: Wir haben Besuch am Mentoren-Media-Verlagsstand auf der Frankfurter Buchmesse.
00:00:39: Marco Schimpert ist bei uns.
00:00:40: Das Spannende ist, Marco, bei dir.
00:00:42: Normalerweise haben wir ein Buch in der Hand.
00:00:44: Wir haben aber noch gar kein Buch.
00:00:46: Wir reden jetzt
00:00:47: über
00:00:47: die Pläne, die wir nächstes Jahr so gemeinsam haben.
00:00:51: Ja, absolut.
00:00:51: Ich freue mich total, hier zu sein.
00:00:52: Es ist für mich in der Tat das erste Mal auf der Frankfurter Buchmesse.
00:00:56: Ich habe gewusst, dass die groß ist, dass ich reingekommen bin.
00:00:58: Die größte
00:00:59: der Welt.
00:00:59: Also, was Buch betrifft.
00:01:01: Ja, und dann, dass sie so groß war oder ist.
00:01:04: unglaublich und es freut mich total hier zu sein und eben über unser gemeinsames Projekt zu sprechen und über das was nächstes Jahr erscheinend wird.
00:01:10: und es fängt schon immer so wunderschön an.
00:01:11: ich liebe das weil wenn du sprichst fühle ich mich wie im Urlaub.
00:01:17: das heißt man hört ja das ist ein südlicher Ton.
00:01:20: das ist ein südlicher Ton in der Tat.
00:01:23: ich liebe.
00:01:23: in österreich bin ich österreich ja bin ich auch aber ich bin als deutscher in wien geboren und in Österreich aufgewachsen, in Deutschland viel gearbeitet, dort Karriere gemacht, und im Jahr war ich in Deutschland wieder zurück mit meiner Familie nach Österreich.
00:01:38: Ich wohne jetzt in Linz und deswegen dieser Einschlag.
00:01:40: Lustigerweise sagst du, du fühlst dich
00:01:42: wie im Ohr noch.
00:01:42: Wenn ich in Österreich spreche, ist es so, wo kommst du denn her?
00:01:45: aus Deutschland?
00:01:48: Ja, das gibt es auch ganz viel, aber das ist jetzt nicht unser Thema.
00:01:51: Es gibt es bei vielen türkischen Familien, die hier sind, die dann irgendwann so ein bisschen heimatlos werden, weil in der Türkei sind sie die Deutschen, in Deutschland sind sie die Türken.
00:01:59: Ja, und mir geht es so, wenn ich dann wieder zurückfahre nach Österreich, da gibt es so diesen Grenzübergang, den Inn.
00:02:03: Und dann sage ich, das ist mein Heimat.
00:02:05: Da Inn, das Niemandsland zwischen Österreich und Deutschland.
00:02:08: Nein, ich muss sagen, ich fühle mich in beiden Ländern total wohl.
00:02:10: Und ich freue mich extrem hier in Frankfurt zu sein und diese Offenheit der Menschen zu erleben.
00:02:14: Ich habe heute schon wunderbare Gespräche geführt.
00:02:16: Wirklich ganz, ganz toll.
00:02:17: Das ist ja auch ein toller Platz.
00:02:18: Also wir haben jetzt hier schon zweieinhalb Tage.
00:02:22: Ich weiß gar nicht mit wie vielen Menschen ich gesprochen habe, welche tollen Sachen ich gehört habe, neue Ideen, die hier ganz schnell hochkommen.
00:02:29: Aber heute wollen wir über dein Thema reden, ein bisschen teasern, ankündig, neugierig machen.
00:02:34: Über was bist du denn schreiben?
00:02:37: Ja, da möchte ich gerne noch kurz eine Geschichte dazu erzählen.
00:02:41: Ich habe heute mein gelbes Buch mitgebracht.
00:02:43: Mein gelbes Buch.
00:02:44: Und wenn ich das öffne...
00:02:46: Ist aber nicht im Reklam-Verlag erschienen.
00:02:47: Nee, nicht im Reklam.
00:02:49: Im Marco Schlimpert-Verlag.
00:02:51: Steht hier drinnen.
00:02:52: Herzlich willkommen am ersten Tag deines neuen Lebens, am siebten Dezember, zwanzig neunzehn.
00:02:58: Da steht er wirklich.
00:03:00: Ja, da hatte ich nämlich mit meinem Team bei dem Unternehmen, wo ich gearbeitet habe, ein Seminar Big Five for Life.
00:03:06: Und wir haben uns die fünf großen Themen angesehen, was wir gerne erreicht haben wollen in unserem Leben.
00:03:10: Und einer der Punkte ist, Leadership neu definieren, junge Leute inspirieren, CEOs motivieren, neue Wege zu gehen und am Top um es zu lernen.
00:03:20: Das war damals der Gedanke.
00:03:22: Ich hatte damals nie ein Gedanke, dass ich darüber ein Buch schreiben werde.
00:03:25: Und das Buch, das ich geschrieben habe, war ist Human Intelligence wie menschliche Intuition, Unternehmensführung transformiert.
00:03:33: Was ist mein Herzensanliegen?
00:03:34: Und das war ich schon damals im Jahr zwanzig neunzehn.
00:03:38: Fantastisch.
00:03:39: Also, damit bist du natürlich bei uns hier im Mentoren-Media-Verlag Gold richtig.
00:03:45: Und für mich persönlich ist das, ich wusste das so nicht, ja, aber das ist natürlich eine Mega-Geschichte.
00:03:53: Und ich mache jetzt mal ein bisschen Werbung für ein anderes Buch, was zum Glück nicht mehr verlegt wird, was nur noch im Antivariat gibt.
00:04:00: Also keine Konkurrenz.
00:04:01: Und zwar... eines meiner Lieblingsbücher in diesem Unternehmensbereich.
00:04:07: Das heißt, die hunderteins Haudegen der deutschen Wirtschaft.
00:04:11: Und das sind aus dem Mittelstand sozusagen, aus dem gehobenen Mittelstand alle möglichen Unternehmer befragt worden, und zwar von der Financial Times.
00:04:21: Und wir haben die das gemacht, die haben diese hunderteins Unternehmer befragt mit einem Fragenkatalog.
00:04:26: Das heißt, jeder hat die gleiche Frage gestellt bekommen.
00:04:29: Das heißt, es konnten da unterschiedliche Interviewer, Scholaristen hingehen und einfach Fragen stellen.
00:04:34: Und da war also ein Herr Weyland mit dabei, der Harry Bohrmensch, der Herr Müller, ja, der Herr Ritter von Rittersprache, also solche Größe, so quer durch die Bank.
00:04:45: Und eine dieser Fragen war, welches Managementsystem finden Sie denn gut?
00:04:52: Und alle haben gesagt, keins.
00:04:55: Sie haben zum Beispiel gesagt, wenn einer schon hört, Management by, ist er schon weg.
00:05:02: Egal wie das dann weitergeht.
00:05:05: Ein anderer hat gesagt, das beste Management System ist Management by.
00:05:09: Falling on my nose.
00:05:12: Das heißt, du hast dann ein großes Fass aufgemacht, wo es einen riesen Bedarf gibt, weil diese technokratischen organisierten Management-Systeme funktionieren alle nicht.
00:05:24: Alle Top-Unternehmer aus Deutschland haben gesagt, wir nutzen keins davon.
00:05:29: Das ist alles Käse.
00:05:33: Und jetzt kommst du und ich glaube mit diesem Ansatz, mit diesem, da erzählst du uns gleich ein bisschen was davon.
00:05:41: Ich glaube, das kann tatsächlich funktionieren, weil es nicht so technokratisch ist.
00:05:46: Ja, absolut.
00:05:47: Ich habe sie selber erlebt.
00:05:48: Ich habe über zwanzig Jahre in internationalen Konzernen gearbeitet und immer wieder gesehen, was funktioniert und was nicht funktioniert.
00:05:54: und was funktioniert ist, wenn man menschlich mit Menschen umgeht.
00:05:57: Wenn man sich, wenn man das Herz öffnet, auf den Menschen zugeht, zuhört, Verständnis aufbringt und einfach mal manche sagen Empathie, ich sage einfach mal zuhören, das vertiefte zuhören, ohne zu beurteilen, ohne zu fair urteilen und einfach mal zu sehen, was bewegt an den Menschen.
00:06:14: Und meine Frage war dann oftmals immer, was möchtest du denn in deinem Leben erreicht haben?
00:06:19: Und da kamen spontan immer die Antworten, ja, ich möchte ein Haus haben, ich möchte meine Familie gegründet haben, bei Jungen ein Auto haben, eine Urlaube fahren.
00:06:27: Und dann war meine Antwort darauf, okay, dann bist du forty-fünf und dann hast du alles.
00:06:30: Was ist dann?
00:06:31: Und dann kamen oftmals diese Gedanken, was will ich denn wirklich erreicht haben?
00:06:36: Und die Kunst war dann immer zu sagen, wie kann ich das, was der Mensch erreicht haben möchte?
00:06:41: in Konkurrenz bieten oder bringen zu dem, was wir im Unternehmen machen, weil dann erschaffe ich Engagement und dann kann ich das Potenzial entfalten.
00:06:48: Und das war damals schon im Jahr, war das mein Ansatz.
00:06:53: Nur, ich bin da noch gar nicht so auf diesem Trip gewesen, ich sage jetzt mal so, das Thema der Intuition so in den Vordergrund zu stellen, weil das ist das, was wir heute brauchen.
00:07:04: Die Zahlen, Daten, Fakten, die sind vorbei, wir können nicht mehr uns zur Tode analysieren.
00:07:09: und ständig dieses Kosten-Runderspiel spielen, sondern wir brauchen neue Wege.
00:07:13: Und wo kommen denn neue Wege her?
00:07:15: Und wir sehen es aus der Vergangenheit, aus der Geschichte, aus der Geschichte der Luftfahrt.
00:07:18: Da ist auch eine wunderbare Geschichte der Luftfahrt in meinem Buch drinnen.
00:07:22: Das ist alles aus Intuition entstanden und aus Mut und aus dem Glauben an die Zukunft.
00:07:26: Und darum geht es in meinem Buch und da möchte ich gerne Mut bringen und zeigen, es geht auch anders, und zwar auf eine menschliche Art und Weise.
00:07:34: Und Unternehmen können Profitabi sein dabei.
00:07:37: Du rennst natürlich nicht geschlossene Türen bei uns ein, weil ich handle schon viele Jahre so, dass das Bauchgefühl immer eigentlich viel stärker ist als irgendwelche Zahlen oder manchmal eine Entscheidung, die für andere... Irrsinnig aussieht, wird trotzdem getroffen, weil einfach der Bauch sagt, jetzt ist der Zeitpunkt, jetzt ist es richtig.
00:07:57: Und ich musste ja auch zur Handschrift gratulieren, ich arbeite ja auch mit solchen Büchern, aber ich würde mich nicht trauen, auf dem Tisch das so offen aufzumachen, weil es dann doch sehr, sehr eigenwillig aussieht.
00:08:08: Aber ja, sie bleibt schön, auch ich
00:08:12: weiß doch hinten.
00:08:14: Nein, nein, nein.
00:08:14: Das ist schon eine schöne Handschrift.
00:08:16: Das möchte ich an dieser Stelle mal hier lobend sagen.
00:08:18: Wir haben, weil ich gucke gerade auf einen Buch, das heißt Bad Boss Breaking.
00:08:21: Und in diesem Buch war ich so ein bisschen schockiert, weil Mark Kaffenberger bringt Beispiele von Führung.
00:08:27: Wir nennen es Führungsstil der achtziger Jahre.
00:08:30: Das heißt, er bringt Beispiele, die mich immer noch schockieren.
00:08:34: Das heißt, es wird einem Schlüssel nach Mitarbeiter geworfen oder sogar mit Leitzordnern.
00:08:40: Dass es das überhaupt noch gibt, zeigt mir, wir müssen so viel tun, um das alles zu überwinden.
00:08:44: Was habe ich Gott sei Dank in meiner Karriere nie erlebt.
00:08:46: Ich hatte immer das Glück, mit menschlichen Führungskräften zusammenzuarbeiten.
00:08:52: Und was ich sehr wohl erlebt habe ist, Führen ist nicht einfach geworden.
00:08:56: Es wird auch immer schwieriger.
00:08:58: Es gibt ja oftmals diese Ratschläge.
00:09:00: Wie Führung zu sein.
00:09:02: Ich muss jetzt an Thomas denken.
00:09:03: Ratschläge sind auch Schläge.
00:09:04: Genau.
00:09:05: Und da möchte ich jetzt einmal auch ein Kreuzbrechen für die Führungskräfte, Entscheidungen zu treffen in den aktuellen komplexen Umfeld ist nicht einfach.
00:09:14: Wenn man sich einmal in die Lage versetzt und nicht was selber Führungskraft, in welchem Spannungsfeld man steht.
00:09:18: Man hat auf der einen Seite den Vorstand oder den Aufsichtsrat, die gewisse Wünsche haben, dann die Kunden, dann hat man die Gemeinde oder den Kreis, wo man ist in dem Unternehmen, dann die Mitarbeitenden, die Kunden, die Weltbewerber.
00:09:31: Und jede Menge
00:09:32: Regulierungen
00:09:32: und jede Menge Regulierungen, auch interne Regulierungen.
00:09:35: Also ich habe erlebt, dass die interne Regulierungen oftmals viel höher sind als die externen, bzw.
00:09:40: dass man versucht, Goldplating zu machen, damit man ja auf der sicheren Seite ist.
00:09:44: Das heißt, eine Führungskraft hat es nicht einfach.
00:09:46: Und ich weiß noch, als ich Maschinenbau begonnen habe im Jahr zweitausend, war die Stahlkrise da.
00:09:52: In den siebzig und achtziger Jahren waren die Stahlpreise flach und auf einmal gehend in die Höhe.
00:09:57: Oh verdammt, der Maschinenbau beteuert, können wir doch wettbewerbsfähig sein.
00:10:01: Das war zum ersten Mal, wo man die Vergangenheit nicht mehr fortschreiben konnte, wo man die Methoden, die man in der Vergangenheit hatte, nicht mehr anwenden konnte für Entscheidungen für die Zukunft.
00:10:10: Und heute, heute ist es ja noch viel schlimmer geworden.
00:10:12: Wir haben
00:10:12: heute nur noch solche Situationen.
00:10:14: Ich kann mich nicht mehr auf das Gestern verlassen, sondern ich muss jeden Tag eine neue Idee entwickeln, wie es weitergeht.
00:10:19: Genau.
00:10:20: Und mit genau dieser Situation haben jetzt ganz viele Führungskräfte zu kämpfen.
00:10:25: Ob es es zugeben oder nicht, ist eine andere Frage.
00:10:27: Aber das ist ein Spannungsfeld.
00:10:28: Und die Frage ist, wie können wir aus diesem Spannungsfeld rauskommen?
00:10:32: Und die Antwort ist in meinem Buch über Intuition.
00:10:35: Und Intuition ist viel mehr als nur ein Bauchgefühl.
00:10:39: Also ich beschreibe drei Arten der Intuition.
00:10:41: Das eine ist das Bauchgefühl.
00:10:42: Das ist das Erfahrungswissen, das wir aus unserem Umfeld haben.
00:10:47: Also ich bin in Wien aufgewachsen.
00:10:49: Du in Deutschland, in welcher Stadt bist du aufgewachsen?
00:10:52: In Mainz.
00:10:52: In Mainz?
00:10:53: Du bist in welcher Stadt aufgewachsen?
00:10:55: In Berlin, in Herzhohe.
00:10:58: Also in komplett sozial unterschiedlichen Umfeldern und das hat uns geprägt.
00:11:02: Die Erfahrungen, die wir gesammelt haben in Unternehmen, haben uns geprägt.
00:11:05: So hat jeder von uns ein anderes Bauchgefühl.
00:11:08: dass uns nach vorne bringt.
00:11:09: Ich habe es einmal ausprobiert gegen das Bauchgefühl zu entscheiden.
00:11:12: Das habe ich bewusst gemacht, um herauszufinden, ob mein Bauchgefühl richtig ist und es war falsch gegen das Bauchgefühl zu entscheiden.
00:11:19: Also mein Bauchgefühl war richtig.
00:11:21: Die zweite Art ist, du sitzt in einem stillen Ort, hast eine ganz starke Frage, eine Durchbruchsfrage, wo du keine Antwort hast und auf einmal kommt die Antwort.
00:11:29: Wir haben nichts.
00:11:31: Das ist oftmals die Intuition, die aus dem Unterbewussten entsteht, wo das Unterbewusste etwas verarbeitet hat.
00:11:37: Und erst in der Ruhe kommt dann diese Verbindung und auf einmal kommt diese Idee.
00:11:41: Da entstehen sehr, sehr viele Erfindungen.
00:11:42: Und jetzt noch die dritte und jetzt die ganz eigenartige und merkwürdige, auf die ich draufgekommen bin in meiner Arbeit.
00:11:49: Es gibt Wissen, dass nicht in unserem Körper vorhanden ist, weder im Kopf noch im Körper, dass uns zufliegt, dass uns Antworten auf Fragen gibt, die komplett neu sind.
00:12:02: Und das ist die nonlokale Intuition.
00:12:05: Und es gibt einen Prozess, wie man diese nonlokale Intuition greifbar machen kann.
00:12:09: Das ist ein wunderbarer Tiefe fürs Buch, weil es extrem spannend ist.
00:12:14: Es gibt ja ganz, ganz viele Dinge und ich würde gerne mal in zwei verschiedene Richtungen reingucken.
00:12:20: Es gibt zum Beispiel eine Studie, die wirst du wahrscheinlich sogar kennen.
00:12:22: Vielleicht kommt es auch in deinem Buch vor.
00:12:25: Man hat untersucht, dass erfahrene Feuerwehrmänner, da gibt es einen... Eine Situation, ich habe den Namen vergessen, wie das heißt, dass plötzlich eine Explosion stattfindet, offen nichts raus.
00:12:39: Und zwar kein Dynamit oder sowas, sondern durch den Sauerstoffgehalt und dass da eine Perfuffung stattfindet, die sehr, sehr tödlich und sehr brutal ist.
00:12:51: Und es gibt erfahrene Feuerwehrleute und siehst keinen Anlass, so siehst nichts, so kannst du auch mit wissenschaftlichen Methoden nur sehr, sehr schwer nachweisen, nachher, aber nicht vorhersagen.
00:13:04: Und wie kommen diese erfahrenen Feuerwehrleute darauf, dass die plötzlich sagen, raus, raus, raus.
00:13:09: Und alle rennen raus, weil sie vertrauen den, der älteren Führungskraft, der erfahrenen Führungskraft, wo die Intuition gesagt hat, wir müssen hier raus und in dem Moment, wo alle draußen sind, explodiert das Haus.
00:13:22: Wie kommt das zustande?
00:13:23: Und es gibt wissenschaftliche... Das ist immer so spannend.
00:13:31: dass man versucht, das so rational zu bringen.
00:13:34: Also das, was du sagst, diese non-lokale Institution.
00:13:37: Die wird da völlig weggelassen.
00:13:39: Es wird einfach gesagt, ja, okay, pass auf.
00:13:41: Das ist ja in Wirklichkeit nur ein Computer.
00:13:43: Und er hat schon so viele Erlebnisse gehabt.
00:13:45: Der weiß bewusst nicht, was er entscheidet, aber hat das die Kleinigkeit gesehen und die Kleinigkeit gesehen und die Kleinigkeit gesehen.
00:13:50: Und dann hat er das multipliziert und integral gebildet.
00:13:54: Und deswegen weiß er, das explodiert gleich.
00:13:56: Nein, Bullshit!
00:13:58: Der spürt das.
00:13:59: Und das ist eine ganz andere Richtung.
00:14:02: Also, da mit solchen Themen hast du dich auch beschäftigt.
00:14:05: Ja, natürlich.
00:14:05: Und da gibt es aber eine Erklärung dafür.
00:14:07: Intuitionsforschung ist ja schon seit dreißig Jahren da.
00:14:09: Und die haben sich genau mit diesen Fragen beschäftigt.
00:14:12: Und so hat die erste Frage, was passiert im Gehirn, wenn das Gehirn eine Karte sieht zum Beispiel.
00:14:17: Und da haben die Karten aufgelegt, die sehr emotional sind.
00:14:22: Die waren abgedeckt und dann haben sie sie aufgedeckt und haben geschaut, wie das Gehirn reagiert bei den Probanden.
00:14:28: Und dann natürlich waren dazwischen auch non-emotional, also nicht mehr bei emotionalen Karten drinnen und sind draufgekommen.
00:14:33: Bevor die Karte und zwar die emotional triggernde Karte aufgedeckt wurde, hat das Gehirn schon Ausschläge gezeigt.
00:14:42: Circa,
00:14:43: ich kann die Studie
00:14:44: zehn bis fünfzehn Sekunden vorher
00:14:46: haben.
00:14:50: Dann haben die Leute genommen, die meditieren.
00:14:52: Um zu sehen, hat Meditationen Einfluss.
00:14:54: Da ist es bis zu zwanzig Sekunden gegangen.
00:14:57: Und dann war die Fragestellung, was passiert mit dem Herz?
00:15:01: Dann haben sie noch die Herzfrequenzvariabilität gemessen und sind darauf gekommen, dass das Herz sogar noch vor dem Gehirn reagiert oder agiert.
00:15:09: bis zu dreißig Sekunden und dann die Kommunikation vom Herz zum Gehirn stattfindet und das Gehirn dann simuliert, was zu tun ist.
00:15:17: Erst dann wird aufgedeckt und man hat das dann so erklärt, dass es informationsholografische Effekte gibt, die Überschneidungen haben in Zeit und Raum.
00:15:26: Das klingt jetzt sehr theoretisch.
00:15:28: Was ist theoretisch?
00:15:29: Das ist das, was uns die moderne Quantenmechanik halt ja jeden Tag erzählt.
00:15:33: Ja genau und damit kann man das ein bisschen erklären.
00:15:36: Auf der anderen Seite ist es auch Frauen
00:15:38: auch nicht immer Erklärung.
00:15:39: Ne, muss man nicht.
00:15:39: Den Regenbogen hat man auch lange Zeit nicht erklären können.
00:15:42: Und da trotzdem existiert.
00:15:43: Ja, genau.
00:15:46: Um deine Geschichte aufzugreifen, ich habe mal mit einem Standhalter gesprochen, von einem Industriekonzern und der ist in der Früh vom Auto ausgestiegen, durch die Firma gegangen und hat irgendwie gespürt, die eine Pumpe, die wird kaputt gehen.
00:15:58: Der ist dann dort hingegangen, hat die Pumpe ausgetauscht, ist dann draufgekommen, das Lager, das war schon ziemlich lediert.
00:16:06: Und anscheinend hat er die Vibrationen gespürt, irgendwie auch etwas gerochen und hat gesagt, ich bin mit Begeisterung bei meiner Arbeit und ich spüre diese Sachen und bevor etwas eintritt, kann ich etwas machen.
00:16:21: Und das ist halt schon faszinierend.
00:16:22: Ja, das erinnert mich da daran und deswegen ist glaube ich dein Weg so faszinierend.
00:16:27: Es gibt eine Situation, ein Getriebehersteller baut hochmoderne Getriebe für Autos und für große schwere Maschinen.
00:16:36: Und die haben heute immer noch eine Endkontrolle, wo ein Allermeister sitzt mit einem Stethoskop.
00:16:43: Und das Getriebe wird an einen Elektromotor angeschlossen, der sehr leise ist.
00:16:47: Und er hält das Stethoskop an das Getriebe dran und hört.
00:16:50: und erst wenn dieser Allermeister sagt, das Getriebe ist in Ordnung, geht es zum Kunden.
00:16:56: Und jeder versucht, erkläme doch mal, was du da hörst und seine Trefferquote.
00:17:00: Also wenn er sagt, es ist nicht in Ordnung, wird das Getriebe auseinander genommen und die finden auch immer was.
00:17:04: Seine Trefferquote ist nahezu hundert Prozent.
00:17:06: Nicht ganz, aber spitze über neunzig Prozent.
00:17:10: Und er kann nicht erklären, was er dort macht und die Wissenschaft versucht halt rauszulegen.
00:17:13: Er ist erklär mir doch mal, was muss man machen.
00:17:16: Und ich glaube, das ist einer dieser Fälle, wo man sagt, hört doch mal auch mit diesen strukturierten Zahlen, Daten, Fakten.
00:17:24: Wie macht er das?
00:17:26: Der hört auf sein Bauchgefühl, wie du sagst.
00:17:28: Der hört auf seine Intuition.
00:17:30: Der weiß es.
00:17:32: Mein spiritueller Lehrer, Corei, hat mal gesagt, was ist der Unterschied, woran du glaubst?
00:17:38: Das ist so eine häufige Frage.
00:17:40: Und im Senbodismus sagt man, glauben muss man dann, wenn man nichts weiß.
00:17:46: Der Mönch, der Senbodist sitzt auf dem Berg oben und sagt, ich weiß.
00:17:52: Glauben heißt nicht mehr Zweifel.
00:17:55: Deswegen sagt jemand da oben von der Kanzel aus, glaub das, glaub das, was glaub das.
00:17:59: Und wehe du glaubst das nicht, das könnte auch ein Zweifel sein.
00:18:02: Und dieses Wissen, dieses innere Wissen, dass das Bauchgefühl stimmt.
00:18:06: Ich weiß zum Beispiel, wenn er sagt, wow, ein komisches Gefühl, mach ich es nicht.
00:18:12: Das Bauchgefühl von ihm
00:18:13: ist so gut kalibriert.
00:18:15: Ja, genau, das gute Ausdruck, so gut kalibriert.
00:18:20: Lass uns nicht die Zeit verschwenden zu diskutieren, wir machen es nicht.
00:18:22: Oder wir machen es doch.
00:18:25: Aber du hast immer einen schönen Ausdruck verwendet, weiß gar nicht, ob du das so bewusst gemacht hast.
00:18:30: Du hast nämlich gesagt, in unserer komplexen Welt.
00:18:33: Wir haben einen wunderbaren Autor, der jetzt auch gerade in der gleichen Situation ist wie du.
00:18:37: Sein Bohr ist fertig, ist jetzt im Lektorat drin, kommt auch nächstes Jahr und der hat mir erklärt, was der Unterschied zwischen komplex und kompliziert ist.
00:18:46: Und ich glaube, diese Führungsmethoden, die früher da waren, die sind unglaublich gut und funktionieren für komplizierte Dinge.
00:18:55: Was ist der Unterschied?
00:18:56: Kompliziert heißt, ich kann ein Rezeptbuch nehmen und aufschreiben, wenn dann... Wenn das dann das, wenn das dann das.
00:19:04: und wenn hier eine Schraube fehlt, dann schauen die Schublade, also kann es für alle vorkommenden Regeln aufstellen.
00:19:11: Also das heißt, eine Laie kann Kuchen backen, wenn das Rezept nur gut genug ist.
00:19:16: Und es kann richtig kompliziert sein, dass man viele Sachen einstellen muss, viele Sachen nachgucken muss, viele Sachen besorgen muss.
00:19:22: Das ist kompliziert.
00:19:24: Komplexes fällt anders.
00:19:26: Und wir leben in einer komplexen Welt, du hast es eben gesagt und deswegen will ich darauf noch mal eingehen, weil es so richtig ist.
00:19:31: komplex da passieren Dinge, die wir nicht vorher sagen können, die wir nicht berechnen werden.
00:19:37: Es sind so viele Einflussfaktoren und da ist, glaube ich, diese Führungsmethode von dir elementar.
00:19:44: Absolut.
00:19:45: Wir wollen ja oftmals kontrollieren, steht ja auch im Wort Controlling, wobei es ist die Frage, ob er mit K oder mit C dann schreibt, je nachdem wie man es auslegt.
00:19:54: Nur Systeme, die komplex sind, kontrollieren zu können, ist eine Illusion, weil ich müsste diese Systeme komplett verstehen.
00:20:00: Input-Output-Relation und alle Dynamiken, die dahinter stehen.
00:20:03: Das heißt, der Elzen der Stichwort
00:20:05: chaotische Systeme, also in der Mathematik gibt es chaotische Systeme, der Laien versteht und der Chaos was anderes.
00:20:10: In der Mathematik verstehen wir und der chaotischen Systeme eine Gleichung, eine Formel.
00:20:16: Wenn ich in dieser Formel eine Kleinigkeit, auch nur einen winzigen Bruchteil ändere, ändert sich das Ergebnis dramatisch.
00:20:24: Das ist dieser Schmetterlingseffekt, der aufzitiert wird.
00:20:26: Und ich habe
00:20:26: in meinem Buch über den...
00:20:27: Ja,
00:20:28: natürlich.
00:20:29: Und ich habe in meinem Buch das Trimblech-Prinzip, weil bei Flugzeugen hat man auch so kleine Trimbleche, die ganz klein sind und riesen Effekt haben, um das Flugzeug in dem Gleichgewicht zu halten.
00:20:39: Und jetzt ist er natürlich so, wie manag ich denn in komplexen Situationen?
00:20:44: Ich kann nochmal die Situation beobachten, meine Rückschlüsse ziehen, Hypothesen setzen.
00:20:50: Maßnahmen und Interventionen setzen und dann wieder beobachten, welche Auswirkungen meine Maßnahmen und Interventionen haben.
00:20:55: Und dann habe ich im Prinzip diese Schleife, die sich ständig nach vorne bewegt.
00:21:01: Ich kann dann jetzt mal nach einigen Wochen sehen, was sind die Effekte dessen, was ich gemacht habe.
00:21:05: Und wenn die Effekte nicht schön sind, dann muss ich halt wieder intervenieren.
00:21:09: Und jetzt kommt, ich sage jetzt mal der Hokus-Pokus aus dem Buch mit der systemischen Aufstellung.
00:21:14: Ich benenne das Thema.
00:21:16: Ich kann heute schon feststellen, ob meine Intervention den gewünschten Effekt haben wird in Zukunft.
00:21:22: Das klingt wirklich nach Hocus Pocus.
00:21:24: Ich habe es aber ausprobiert, mehrmals über die letzten vier Jahre.
00:21:26: es funktioniert.
00:21:27: Jetzt gucke ich Thomas an, ob ich hier aus dem Schubblätchen erzählen darf, ohne in Details zu gehen.
00:21:34: Systemische Aufstellungen gehören zum Mentoren-Media-Verlag fast von Anfang an.
00:21:41: oder strategische Simulation, wie du es manchmal sagst, es taucht ein Problem auf und du machst dir dein Feld auf und stellst die Sachen hin, was ist alles beteiligt und wie hätten wir es gerne?
00:21:52: Oder was möchten wir verändern?
00:21:54: Und es ist so verrückt, wenn man diese Veränderung vornimmt, welche Dinge man auslöst.
00:22:00: Jetzt können das Zufälle sein, aber ich glaube nicht mehr dran, weil ich wirklich sehe, welche eine Wucht manchmal und wie auch wirklich schwere... Schwere Probleme aus dem Weg geräumt werden können, nur weil man sich das Problem auf einem Feld anschaut.
00:22:14: Absolut.
00:22:15: Und ich habe jetzt beide den großen Vorteil, ihr seid sowohl Gründer als auch Eigentümer eines Unternehmens.
00:22:20: Ihr braucht euch nicht legitimieren gegenüber den Geldgeber, sondern ihr seid die Geldgeber und ihr seid ihr Eigentümer und ihr glaubt daran und ihr wisst, dass es funktioniert, also nicht nur Glaube, sondern ihr wisst, dass es funktioniert.
00:22:31: Deswegen wendet ihr das an.
00:22:33: Jetzt gehen wir mal in die Situation einer Führungskraft, die in einem Unternehmen in Deutschland, Mittelständler oder Industrie oder auch Kleinbetrieb, die haben immer einen Chef.
00:22:41: und der Chef hat wieder einen Chef und dann gibt es die Kapitalgeber.
00:22:44: Jetzt stellen wir uns mal eine Situation vor einer Aufsichtsratssitzung.
00:22:46: Ich mache eine Präsentation und erzähle über eine Investitionsentscheidung und dann fragt mich der Aufsichtsratsvorsitzende und wie haben sie das denn entschieden?
00:22:56: So, ich habe eine systemische Aufstellung gemacht und über Intuition und repräsentive Wahrnehmung sind wir zu dem Schluss gekommen, dass dieses Investment nicht tauglich sein wird.
00:23:05: Siehst du?
00:23:06: Und du lachst.
00:23:07: Und da haben wir jetzt genau dieses Thema.
00:23:08: Das heißt, was es sehr wohl in der Wirtschaft braucht, ist genau diese Kombination der Zahlendatenfakten.
00:23:14: Die sind gut.
00:23:16: Faktenbasierte Entscheidungen sind immer besser als nichtfaktenbasierte Entscheidungen.
00:23:19: Die Frage sind, wo kommen die Fakten her?
00:23:22: Und wenn ich die systemische Aufstellung verwende, um weitere Fakten zu schaffen, nämlich Informationen, die entweder aus der Zukunft kommen, den Merging Future, wie Otto Schama in der Theorie You sagt, oder verdeckte Dynamikenaufdecken, die wir aktuell haben.
00:23:37: Und was steht im Weg?
00:23:38: Was steht im Weg?
00:23:39: Genau die Hürden.
00:23:40: Was steht im Weg?
00:23:41: Kann ich treffsichere Entscheidungen treffen?
00:23:44: Und was ist der Vorteil, wenn ich treffsichere Entscheidungen treffe?
00:23:47: Ich weiß, wie sich's entwickeln wird.
00:23:50: Ich habe einen kompetenten Blick in die Zukunft.
00:23:53: Und der Stefan Zweik hat das mal wunderschön gesagt.
00:23:56: Nur der, der kompetent in die Zukunft blicken konnte, konnte sorglos die Gegenwart genießen.
00:24:04: Und mit gutem Gefühl.
00:24:06: Und es ist nicht genau das, was wir jetzt brauchen, dass wir Zuversicht haben und dass wir wissen, dass wir das heute machen, dass das eine gute Zukunft bringt und dass die Entscheidungen, die treffsicher sind.
00:24:18: Das Spannende an dieser Geschichte ist einfach, dass durch unsere Sprache und durch unsere Wissenschaftsliebe so viel auch kaputt gemacht wird, weil wenn ich sage, eine systemische Spieltheorie, dann sagen wir da viel okay, cool, ich simuliere etwas, was finde ich wieder gut.
00:24:34: Aber wenn ich Menschen, ich habe in meiner Zeit als Unternehmensberater die letzten thirty-fünf Jahre, bevor ich den Verlag gegründet habe, ganz, ganz viele, nein, ich habe keine systemischen Aufstellung gemacht.
00:24:47: Ich habe strategische Summulationen gemacht, weil ich genau diese Situation hatte.
00:24:51: Die Leute wissen so komisch heute drauf und habe ich gesagt, pass mal auf.
00:24:57: Was haben denn vor zweieinhalb Tausend Jahren Alexander der Große gemacht?
00:25:03: am Abend vor der großen Schlacht.
00:25:05: Was hat der gemacht?
00:25:06: Naja, der hat sich überlegt, guck mal, wir nehmen einen Sandkasten und bilden das Gelände nach und nehmen so blaue Kiegelsteinchen, da ist ein Fluss und nehmen so ein paar Tannenzweige, da ist ein Wald und dann nehmen wir so kleine Zinnfiguren mit Reiterschen und Figuren und dann stellen wir mal die Heere auf.
00:25:26: Das haben wir vor zweieinhalb Tausend Jahren gemacht.
00:25:27: Das hat Napoleon gemacht, alle großen Generäle dieser Welt.
00:25:31: haben die Situation aufgestellt und sind dann in eine, heute würden wir sagen, Metaposition gegangen.
00:25:36: Sie haben dann geguckt, wenn wir die Reiter hinter diesen Hügel hinstellen und die kommen von da, dann sehen die das nicht und dann kann ich dann praktisch hinter dem Hügel hervorkommen, kann die in die Zange nehmen, was auch immer.
00:25:52: Das ist strategische Simulation.
00:25:55: Ich simuliere die Wirklichkeit und entwickle daraus die Strategie.
00:25:59: Die meisten Viosker von heute kennen ja nicht einen unterschiedlichen Strategie und Taktik, dann hört es auch schon auf.
00:26:05: Und deswegen haben wir gesagt, wir müssen dieses Buch machen, weil du damit mit Dingen aufräumst, die einfach extrem wertvoll für die heutige Zeit sind.
00:26:12: Ja,
00:26:13: und danke vielmals.
00:26:14: Und ich habe dann überlegt, natürlich, das ist ein schwieriges Thema und wir beide haben ja auch gesprochen, ob das Wort systemische Aufstellung auch benannt, explizit benannt werden darf.
00:26:24: Ich bin ein Fan davon.
00:26:26: Das, was es heißt, das ist es.
00:26:28: Definitiv.
00:26:28: Also das ist ein Beruch, ein gelbes Buch.
00:26:30: Es erscheint gelb.
00:26:31: Jetzt kann man philosophisch was das Geld ist.
00:26:34: Und wenn ich es öffne, da steht was drin.
00:26:36: Das ist ein Buch.
00:26:37: Genauso verhält es sich mit systemischer Aufstellung.
00:26:40: Man kann es auch Erkundungsaufstellung nennen, wie auch immer.
00:26:44: Ein Beispiel möchte ich schon auch nennen, wie toll das funktioniert.
00:26:48: Ein DeepTech Investor ist zu mir gekommen und hat gesagt, Marco, ich habe fünf Startups.
00:26:52: In die ich investieren möchte, ich möchte wissen, welches von den fünf wird die erste Series A Finanzierung bekommen.
00:26:58: Series A Finanzierung ist die große Finanzierung nach der Startrunde, wo Millionen fließen, wo man dann in die Eskalierung geht.
00:27:04: Dann habe ich gefragt, was sind denn so die Themen, die man erreicht haben muss, damit man so eine Series A Finanzierung bekommt?
00:27:10: Da hat er gesagt, die Marktreife muss da sein und die Marktbarrieren müssen überrunden sein.
00:27:16: Er hat gesagt, wunderbar, dann haben wir ein Spannungsfeld.
00:27:19: Marktbarrieren, Marktreife, Marktbarrieren.
00:27:22: erreicht, nicht erreicht, überwunden, nicht überwunden.
00:27:26: Und wie ist, wie schaut deine fünf Start-ups aus?
00:27:30: Machen wir
00:27:31: mal das so, schreib mal auf den Flip-Shot, okay.
00:27:34: Die Anwesenden, das sind jetzt die fünf Start-ups.
00:27:36: Ich drehe jetzt das Flip-Shot um und nummeriere die durch, ohne dass ihr wisst, welche Nummer, welche Kodierung, welches Start-up repräsentiert.
00:27:44: Dann lege ich die Nummern auf dem Boden auf.
00:27:47: Eine kurze Atemübung.
00:27:49: Wählt euch eine Nummer aus, die euch am besten gefällt, wo ihr euch am meisten angezogen fühlt.
00:27:55: Die Leute nehmen das, stellen sich dann auf.
00:27:57: Ich mache dann zwar so Interventionsrunden mit Fragestellungen, wie sicher du den Stand gefunden, welche Emotionen verspürst du, hast du hinter einer Verbindung zum anderen Element.
00:28:06: Da möchte vielleicht das eine oder andere Element sich dann anders positionieren, aber zum Schluss gibt es einen Stand.
00:28:11: Und mit diesem Stand weiß ich ganz genau, welches Stader bis kurzfristig erfolgreich.
00:28:17: Welches wird die Series R-Finanzierung bekommen?
00:28:19: Welches nicht?
00:28:20: Dann gibt es ein anderes Start-up, das vielleicht die Marktbarrieren noch nicht überwunden hat.
00:28:25: Was braucht es, damit es das schafft?
00:28:27: Aber in diesem Format haben wir dann ganz klar die Priorisierung der Investitionen.
00:28:32: Und jetzt frage ich, wie genial ist denn das?
00:28:35: Und es funktioniert nämlich wirklich.
00:28:37: In Nachhinein haben wir das dann noch gesehen.
00:28:39: Wie genial ist es denn als Investor, wenn ich punktgenau sagen kann, jetzt schon heute, Was in zwei Jahren passieren wird, welche Start-up wird die Series E Finanzierung erhalten?
00:28:50: Wie viel Geld kann ich damit einsparen?
00:28:52: Wie viel Zeit kann ich damit einsparen?
00:28:53: Wie viele Ressourcen kann ich einsparen?
00:28:55: Wie menschenorientiert kann ich dann denn umgehen?
00:28:58: Und einer der Voraussetzungen war für eines dieser erfolgreichen, da hat sich der Repräsentant nämlich auf den Boden hingelegt.
00:29:04: Und dann habe ich den Repräsentanten gefragt, wieso legst du jetzt am Boden?
00:29:09: Ja, ich bin total müde.
00:29:10: Und dann natürlich kommt die Fragestellung, bist du gestorben oder brauchst du nur... Ruhe, ich brauche nur Ruhe.
00:29:17: Und ich dann warten wir mal.
00:29:18: Warten wir bis du aufstehst.
00:29:20: Nach einiger Zeit ist er aufgestanden und dann hat er gesagt, ja ich brauche Ruhe und ein bisschen eine Vision und dann geht's wieder.
00:29:28: Ich habe dann den Anliegenpriger gefragt.
00:29:30: Resoniert das mit dir?
00:29:31: Sagt er ja.
00:29:32: Der, der das Start-up macht ist achtzig Jahre alt, hat die letzten vierzehn Jahre damit gearbeitet, ist total fertig und irgendwie muss ich den jetzt inegetisieren und sage ja, wie du siehst, wahrscheinlich können die nochmal eine Ruhe drei Monate.
00:29:45: Gib ihm eine Vision, dann kommt die Energie von selber.
00:29:51: Und das ist die Kraft dieser systemischen Aufstellung.
00:29:54: Das Spannende ist, wie wenig ich dafür benötige.
00:29:57: Ich brauche jemand, der es leitet, der vielleicht ein bisschen Ahnung hat von der Sache und ansonsten die Beteiligten, die sowieso in dem Projekt stecken.
00:30:05: Genau.
00:30:05: Und das ist eigentlich das Faszinierte.
00:30:07: Ich mag noch eines.
00:30:09: Du malst immer dieses tolle Bild, der Schlacht.
00:30:11: Mir ist immer ganz wichtig, weil wir achten sehr auf Sprache.
00:30:15: Wir haben keine Schlacht, also deswegen ist es einfach nur als Metapher, wie man das wunderbar darstellen kann, sondern wir machen es zum Besten des Ganzen.
00:30:22: Wir gucken einfach, dass wir die Welt besser machen.
00:30:24: Das ist der Leitgedanke und mit solchen Methoden kann man natürlich viele Dinge für die Zukunft besser machen.
00:30:30: Absolut.
00:30:32: Warum ich
00:30:33: dann am Ende des Tages entschieden habe, mit meinem Team zusammen, du hast ja den Entscheidungsprozess auch ziemlich gut mitbekommen, war halt, dass es nicht... dass du die zahlen Datenfakten ja mitnimmst.
00:30:46: Das ist ja auch eine kleine Ausbildung, man sieht es ja auch, du hast jetzt keine, was heißt ich, also rein von der Optik bist du ein seriöser Unternehmensberater.
00:30:56: Und diese Mischung, ich glaube, das ist das, was wir brauchen.
00:30:59: Ich habe mich bei uns am Nachbarstand sind chinesische Verleger.
00:31:05: Mit denen habe ich mich heute morgen unterhalten auch über medizinische Themen.
00:31:10: Und in Deutschland ist es oft so, dass man sagt, ich bin entweder... für die Schulmedizin oder ich bin für die Alternativmedizin.
00:31:17: Das ist so dieser Begriff schon, Alternativmedizin.
00:31:21: Und die Chinesen sagen, was redet ihr da für einen Unsinn?
00:31:25: Wenn sich in China jemand die Hand absegt, im Seegewerk, beim Rente in die Klinik und kriegt das mit modernster Robotertechnik wieder angenäht und er freut sich, wie weit die Technik ist, dass sogar die Nerven wieder angenäht werden können und so.
00:31:37: Und der Heilungsprozess wird dann mit Alternativen, mit Kräutern und so weiter begleitet.
00:31:42: Und das ist das Wichtige.
00:31:44: Sie fragen auch, warum ist dieser Unfall passiert?
00:31:46: Was wollte mir das sagen?
00:31:46: Welche Handlung wolltest du denn nicht ausführen?
00:31:50: Welche Last hast du denn zu tragen?
00:31:51: und so weiter?
00:31:52: Und die nennen das Komplementärmedizin.
00:31:55: Und ich denke, dass du so komplementär unterwegs bist.
00:31:58: Und deswegen machen wir das.
00:31:59: Weil ich glaube, alles zu vergessen, was Zahlen da im Fakten sind und nur sich da drauf zu verlassen, wäre auch ein Irrweg.
00:32:06: Und diese Kombination, die du lebst, das ist halt das Geniale da drinnen.
00:32:10: Und ich bin ja Maschinenbauer, ich bin Thermodynamiker.
00:32:13: Ich auch.
00:32:14: Nein, ich bin COD-Konstrukte.
00:32:16: Also
00:32:16: der Konstrukte der Thermodynamiker, mich hat das immer faszinierte Energien.
00:32:21: in der Maschinenbau und heute
00:32:22: sagen wir den aber ist für den Kosmos das eines der wichtigsten Gesetze.
00:32:26: generell
00:32:26: genau und jetzt komme ich drauf es gibt noch andere Energien die einfach da sind, die wir als menschlicher Körper mit unserer Konstitution wie ein Sensor aber annehmen können.
00:32:36: Schau dir das Higgs-Feld an, der.
00:32:37: Fünfzig Jahre lang postuliert.
00:32:39: und jetzt wissen wir, jetzt wird es, es ist da, ja?
00:32:42: Ja.
00:32:43: Und interessanterweise ist halt, wir haben es halt verlernt.
00:32:46: Warum haben wir es verlernt?
00:32:46: Weil wir ständig im Hamsterrad stehen.
00:32:48: Schneller, besser, höher, weiter, dieses Mantra.
00:32:51: Und wenn wir in diesem Hamsterrad stehen, können wir nicht nur auf unseren Körper achten, auf diese Empfindungen, die wir haben, geschweige denn intuitive Einsichten haben.
00:32:59: Deswegen möchte ich gerne dieses Mantra schneller, besser, höher weiter austauschen, mit anhalten, innehalten, weitermachen.
00:33:09: Während wir hier so reden, schaue ich im Hintergrund immer auf unsere Bücher, sei es Netzwerke, sei es Leadership im Generationen-Mix, Go and Grow Global.
00:33:19: All diese Titel ergänzen sich wunderbar mit deinem Thema, weil alles, was in diesen Büchern bestmittelt, Standgewinner, alles, was man mit diesen Sachen erreichen will oder auch die Nachfolge planen, richtig, kann man natürlich mit deinen Methoden und mit deinen Dingen, die du verbreitest, wunderbar kombinieren und noch erfolgreicher und vielleicht viel einfacher an gute Ziele.
00:33:38: kommen.
00:33:39: Und jetzt ende ich vielleicht für mein Teil hier auch mit dem Bauchgefühl.
00:33:43: Ich gucke jetzt hier immer auf das Buch unseres Spiegelbestellerautoren Jürgen Wulf und mein Bauchgefühl sagt mir, dass wir uns entweder in Leipzig oder vielleicht nächstes Jahr in Frankfurt wieder treffen und dann gucke ich auf dein Buch.
00:33:56: Absolut!
00:33:58: Und ich glaube, dass die Chancen sehr großen, weil wir werden einen anderen Buchtitel finden.
00:34:04: Aber eigentlich wäre ein anderer Buchtitel, der mir im Kopf rumschwebt, der perfekte.
00:34:10: Weil das, was du da machst, das ist The Magic Missing Link.
00:34:14: Das ist die Verbindung zwischen diesen Welten.
00:34:17: Und ich glaube, das ist deine Aufgabe.
00:34:19: Und vielen Dank, dass du uns das Vertrauen schenkst.
00:34:22: Und wir freuen uns auf dein Buch und auf die nächste Messe,
00:34:25: wo wir
00:34:26: das Buch... Hoffentlich vielleicht mit einem schönen Pappel, einem roten, mit dem Worten Spiegelbesteller drauf präsentieren können.
00:34:35: Das freut mich sehr und es freut mich besonders, dass ihr beide die Offenheit habt, genau diese neuen Wege auch mitzugehen.
00:34:42: Das ist nichts selbstverständlich, da braucht es viel Mut dazu.
00:34:44: Vielen Dank dafür.
00:34:45: Und das ist ein
00:34:47: Geheimnis, das erfolgt.
00:34:48: Ist der Mut.
00:34:50: Nach Mut kommt über Mut.
00:34:51: Ja, also aber.
00:34:54: Und glaub Mutig, das haben wir bewiesen, das sind wir.
00:34:56: Genau.
00:34:57: Und für Mut braucht man offenes Herz und das habt ihr beide.
00:34:59: Und ich fühle mich sehr, sehr wohl mit euch beiden.
00:35:01: Vielen Dank, dass ihr mich unterstützt.
00:35:03: Und ich freue mich sehr auf die Erscheinung des Buches.
00:35:05: Ja, im nächsten Jahr.
00:35:07: Danke, dass du hier was.
00:35:08: Danke, dass du hier was.
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